Zoltán Gecsó – IT-Berater, Experte für Cybersicherheit
Dank meiner Eltern kam ich schon in jungen Jahren mit der Welt der Informatik in Berührung.
Wir gehörten zu den Ersten mit einem eigenen PC – und später mit Internetzugang zu Hause.
Wegen der speziellen Gegebenheiten in Ungarn durfte ich das Internet nur zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens nutzen – mein Körper stellte sich schnell auf Eulenmodus um… und ist bis heute dabei geblieben. 😄
Trotzdem habe ich mich in Schule und Studium für Elektronik entschieden – ich wollte nicht nur wissen, wie IT funktioniert, sondern warum. Also wurde ich Elektroingenieur.
Nebenbei habe ich auch das Techniklehramt abgeschlossen – anfangs nur aus Spass. Doch später stellte sich heraus, wie nützlich das psychologische, zwischenmenschliche und didaktische Wissen war, ganz egal wohin mich das Leben verschlug.
Beruflicher Werdegang
Ich habe den gesamten IT-Sektor durchlaufen: Angefangen als Systemadministrator – ich baute Computer, Server und Netzwerke, programmierte Telefonanlagen. Später entwickelte ich als Softwareentwickler und Unternehmer gemeinsam mit einem Druckerei-Freund ein komplettes ERP-System für die Druckbranche. (Heute würde man sagen: Ich habe ein Start-up gegründet 😅)
Ich arbeitete bei einem internationalen Konzern, wo ich häufig gerufen wurde, wenn „nichts mehr ging“. Ich liebte es, wenn man mich am Anfang misstrauisch beäugte – und ich am Ende mit Applaus verabschiedet wurde.
Solche vermeintlich verlorenen Situationen zu retten – das ist meine Leidenschaft.
Ich erkannte: Oft ist nicht das technische Wissen entscheidend, sondern die Fähigkeit, empathisch zu kommunizieren, Menschen zu verstehen und ihnen wirklich zuzuhören.
Ich hätte nie gedacht, wie wertvoll mein pädagogisches Wissen einmal sein würde!
Später verlagerte sich mein Fokus auf Business Analyse und Systemarchitektur – mein Sweet Spot liegt genau zwischen der „sehr nerdigen“ IT-Welt und dem Alltagsleben.
Gleichzeitig vertiefte ich mich immer mehr in das Thema Informationssicherheit. Ich wurde ISO27001-Interner Auditor, tauchte in die NIS2-Thematik ein und erkannte schnell: Hier braucht man Psychologie – um Angreifer und Betroffene gleichermassen zu verstehen.
Social Engineering, also psychologische Manipulation, wird ein immer grösseres Thema.
Und wer bin ich wirklich?
Vor Kurzem erhielt ich auf LinkedIn diesen Kommentar von jemandem, den ich gar nicht persönlich kenne:
„Zoltan Gecso ist so ein typischer Geek – aber einer, der auch menschlich stark ist! Wir haben nie privat geschrieben, aber ich spüre, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Selbst meine frecheren Kommentare nimmt er mit Humor – das schätze ich sehr.“
Ja, ich bin ITler durch und durch. Aber ich liebe auch Sport, spiele Basketball in einer Amateurliga, fahre Rennrad, und fahre leidenschaftlich gern mit meinem MINI zu Treffen und auf Rennstrecken. Ich fotografiere gern, interessiere mich für Nachhaltigkeit, installiere Solaranlagen, Wärmepumpen und Smart-Home-Lösungen. Ich glaube, wir können noch etwas gegen die Klimakrise tun – aber wir müssen jetzt handeln.
Was ich nicht glaube: an autonome Autos, an übermäßige Automatisierung, an das totale Leben in der Cloud.
Für mich ist der Mensch erst dann wirklich Mensch, wenn er sich begegnet, spricht, berührt und fühlt – nicht nur im Cyberspace lebt, sondern im echten Leben.
Ich bin der Typ ITler, der auch in einer utopischen Zukunft noch mit einem Benziner durch eine Welt voller selbstfahrender E-Autos slalomfährt – und sich morgens sein Spiegelei mit Speck noch selbst in der Pfanne brät.
AlertInsight.ch
Die Gründerin dieser Plattform habe ich rein zufällig kennengelernt – wir kamen über einen Post ins Gespräch und waren sofort auf einer Wellenlänge.
Ich habe mir immer gewünscht, Menschen zu helfen, die es wirklich brauchen.
Und endlich habe ich ein Thema gefunden, in dem ich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich etwas beitragen kann.
Diese Plattform ist ein großartiges Projekt – und in Zeiten der rasanten KI-Entwicklung wird es noch viel wichtiger werden.
Ich bin stolz und glücklich, Teil dieser Mission zu sein.







